Wissenswertes über behindertengerechtes-
beziehungsweise barrierefreies Wohnen.
Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Mobilität sowie die Bewegungsfähigkeit des
Menschen ab. Doch besonders ältere Menschen möchten so lange wie möglich ihre Selbstständigkeit erhalten und in ihrer vertrauten Umgebung wohnen. Besonders an
das Badezimmer werden hohe Ansprüche gestellt, denn gerade in diesem Bereich
möchte man sich ohne fremde Hilfe bewegen können. Ein barrierefreies Bad kann diesen Anforderungen gerecht werden. Und zudem können barrierefreie Bäder trotz ihrer Funktionalität individuell und wohnlich gestaltet werden.
Ein Thema, nicht NUR für ältere oder behinderte Mitmenschen!
Barrierefreies Bauen und Wohnen ist ein Thema, das gerade auch junge Familien mit Nachwuchs angeht. Denn nicht nur Rollstuhlfahrern wird das Leben ohne Angst vor der Schwelle erleichtert. Wer schon einmal versucht hat mit einem Kinderwagen und Einkaufstüten an der Hand über ein paar Treppen zu kommen, sieht sich schnell vor ein ernstes Problem gestellt. Zimmereingänge ohne Schwelle, ebenerdige Hauseingänge oder breitere Türen sind dann kein überflüssiger Luxus. Auch bei Kindern ist dieses Thema ein erheblicher Sicherheitsaspekt. Dazu kommt dass unabhängig vom Alter, jeder in seinem Leben statistisch fünf bis sieben Jahre lediglich eingeschränkt beweglich ist. Sei es durch Krankheiten, Sportverletzungen, Unfällen im Alltag oder im Berufsleben.
Bauherren und Architekten sollten schon bei der Planung des Eigenheims oder bei Umbauten barrierefreies Wohnen mit einbeziehen. Denn wer frühzeitig plant, kann richtig Geld sparen. Tatsächlich sind nachträgliche Baumaßnahmen oft sehr kostspielig. So schlägt zum Beispiel das nachträgliche Verbreitern einer Zimmertür mit 700 bis 950 Euro zu Buche. Werden barrierefreie Bauten gleich von Anfang an mitbedacht, ist das unwesentlich teurer. Zudem hat man mit einer barrierefreien Immobilie einen höheren Wiederverkaufswert.
Bewegliche Möbel sowie barrierefreie Bäder sorgen für Mobilität!
Dabei sind nicht nur bauliche Aspekte wie breitere Türen und ebenerdige Durchgänge ein Thema. Möbelhersteller halten mittlerweile eine große Palette an Einrichtungsgegenständen bereit, die ein bequemes, barrierefreies Wohnen ermöglichen. So gibt es beispielsweise Küchen deren Arbeitsplatten sich per Knopfdruck heben oder senken lassen; Schränke sind mit einer Art Aufzug ausgestattet, der die Regalböden nach unten und oben fahren lässt. Nicht nur im Fall eines Handicaps sondern auch im Alltagsleben wird so die Möglichkeit geschaffen, bequem und gefahrlos an alle Utensilien zu kommen. Die gleiche Auswahl an
Erleichterungen gibt es selbstverständlich auch im Badezimmer. Hier
schaffen bewegliche Möbel schnell und unproblematisch zusätzlichen
Platz und Bewegungsfreiheit. Eine ebenerdige Dusche sorgt für
zusätzlichen Komfort, egal ob für Senioren, Behinderte oder einem
z.B. 25jährigen Sportler. Dass eine ebenerdige Dusche bei einem Rollstuhlfahrer eigentlich unerlässlich ist, versteht sich von selbst.
Für andere, ist es eine angenehme und sinnvolle Einrichtung.
Sollte es sich also einmal um eine vorübergehende Verletzung oder
um eine dauerhafte Erkrankung handeln - was wir natürlich niemanden wünschen - egal ob Sportler oder Behinderter, eine derartige Dusche
wird Ihnen mit Sicherheit viel Freude machen und Ihnen Ihr Leben sehr erleichtern. Auch für Waschbecken, WC oder Badewanne gibt es viele interessante Angebote für Sie. Informieren Sie sich.
Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben rufen Sie
uns an, wir beraten Sie gerne! Telefon: 09120 - 18 1000
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